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Mit dem Canoe durch Skandinavien (2013)

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Sind am letzten Samstag nach Wildalpen, um einen Kanuverleih zu finden, der nicht nur Schlauchkanus verleiht, sondern auch welche mit harter Schale. Hatten Glueck, wurden von einem Einheimischen zum Ehgartner in Wildalpen verwiesen worden. Der hat, nach dem wir ihm geschildert hatten, was wir vorhaben, uns einen guten Preis fuer einen 10er Block gemacht. Macht auch sonst einen guten Eindruck.

2019/05/27 17:55 · 0 Kommentare

Eigentlich waren zwei Tage geplant. Aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Regen, Regen, Regen. Also haben wir den Samstag abgesagt. Dafuer war der Sonntag wunderschoen sonnig und warm. Ich habe beschlossen wieder bei Gusswerk einzusteigen. Durch der Regenfaelle war der Wasserstand entsprechend hoch und viele seichte Stellen mit entsprechend Wasser ueberspuelt. Aber auch die Stroemungsgeschwindigkeit war entsprechend hoch.

2019/05/27 17:55 · 0 Kommentare

Jetzt wirds ernst.
WW I und WW II warten auf uns.

Und der Tag beginnt mit Frust. Kein Spiritus, daher kein morgentlicher Tee, keine warme Verpflegung zu Mittag. Nun schon zum zweiten Mal falscher Inhalt in richtiger Flasche. Die bewusste Apotheke ist bezueglich Spiritus fuer mich gestorben. Am Samstag schoenen Platz gefunden, fuers Zelt und auch um das Kanu ins Wasser zu bringen. Johannes kam um halb 11 in der Nacht.

Nachdem mit selbstgemachtem Fruehstuck nichts war, ab ins naechste Gasthaus. Ein Tag auf dem Fluss ohne Fruehstueck, das wird nichts ;o).

Um 10 gehts los. Erste Stromschnelle und erster Ausstieg. Sollte aber auch der letzte bleiben. Die Salza fuehrt wenig Wasser, daher muss immer wieder ausgestiegen und das Boot gezogen werden. Aber das gehoert ganz einfach dazu. Auf jeden Fall wird das Zusammenspiel immer besser. Johannes macht zwar immer noch zuviel, aber das wird sich sicher legen. Wenn man bedenkt, dass wir 2 bis 3 Wochen auf dem Fluss verbringen werden, muss man einfach lernen mit seinen Energien zu haushalten und nur das noetigste zu machen. Ich merk immer, wenn er ueberlegt was er machen soll. Dann ist das Paddel in der Luft, sein Blick starr nach vorne gerichtet, der Oberkoerper aufgerichtet und die Denkerstirn in Falten gelegt (vermut ich mal, ich sehs ja nicht ;o). Und er macht gern den selben Fehler wie ich am Anfang, er ueberpowert gerne. Langsamer gehts aber meistens besser.

Aber auch fuer mich ist das Ganze ein permanenter Lernprozess. Das was ich bisher alleine machen musste, jetzt auf zwei verteilt, was mach ich, was macht Johannes. Da kann einiges falsch laufen. Aber das Feeling ist nicht schlecht, nach dem zweiten Tag. Backferrys funktionieren schon ganz gut, zumindestens in eine Richtung, die zweite wird auch bald funktionieren. Was noch nicht funktioniert, ist das Timing, da sind wir immer zu spaet dran. Einen Felsen sehen, und rechtzeitig mit einer Backferry zu reagieren funktioniert noch nicht so richtig. Vor allem die Abstimmung zwischen Bug und Heck. Das muessen wir auf jeden Fall noch ueben.

Fuer die naechste Session sind dann Eddy-Turns angesagt. So schnell wie moeglich in ein Kehrwasser und dann wieder raus.

So, jetzt ist erst mal Pause angesagt. In 4 Wochen gehts weiter. Zeit um einige Besorgungen zu machen und die Ausruestung zu komplettieren.

2019/05/27 17:55 · 0 Kommentare

Haben heute unseren ersten Kanu Trainingstag hinter uns gebracht. Kanu holen, zur Preszeny-Klause fahren, alles zum Ufer bringen, Gepaeck stauen und ab gings. Aber nur kurz. Schon beim ersten Manoever unfreiwilliger Ausstieg. Gott sei Dank war das Wasser nicht so kalt wie erwartet. Aber die Lektion wurde gelernt. Aber deshalb sind wir hier. Anschliessend suchten wir uns einen Lagerplatz um uns umzuziehen und unsere Sachen zu trocknen.

Den heutigen Tag verbringen wir ausschliesslich auf dem kleinen Stausee, vorrangig um die Grundschlaege zu ueben, ein Gefuehl fuer das Zusammenspiel zu bekommen, und erste Erfahrungen zu sammeln. Nach anfaenglichen Solo-Aktionen gings im Duo los. Und ich muss sagen, es klappte besser als erwartet.

Als erstes ein Abstecher zum Wehr um einfach mal einen Rhythmus zu finden. Dann zurueck mit Uebungen wie Kehren, anlanden, schnelle Richtungsaenderungen usw. Am Lagerplatz angekommen, war es Zeit ans Mittagessen zu denken; Bohnen mit Speck, das schnelle Essen fuer unterwegs. Eine Gruppe von Kajak-Fahrern treibt vorbei, auch Anfaenger die zum Ueben den seichten Teil des Stausees anpeilen.

Nach dem Essen wieder rein in's Kanu und ueben, ueben und ueben. So vergeht der Nachmittag …

2019/05/27 17:55 · 0 Kommentare
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